Krise: Spanien könnte deutsche Banken in Schieflage bringen

Das Hauptrisiko für die deutschen Banken bestehe in den kollektiven Schwierigkeiten dieser Staaten, heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" in einem internen Vermerk der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

Dem Bericht zufolge haben die Banken von diesen Staaten Papiere im Volumen von 522,4 Milliarden Euro gekauft. Das seien rund 20 Prozent der gesamten Auslandsforderungen deutscher Banken. Diese seien Hauptgläubiger in Spanien und Irland und zweitwichtigster Gläubiger in Italien.

Als Verursacher der gegenwärtigen Turbulenzen hätten die Bafin-Fachleute Spekulanten ausgemacht, schreibt das Nachrichtenmagazin. "Insbesondere unter Hedgefonds finden sich Vertreter, die auf eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und ein Auseinanderbrechen des Euro-Raums setzen", zitierte der Spiegel die Bonner Organisation. (dpa, SAZ)

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