Seit März vor einem Jahr ist die Arbeitslosigkeit in Spanien um exakt 1.304.427 Menschen angewachsen, das macht einen Anstieg um gigantische 56,7 Prozent!

Spanien hat jetzt 15,7 Prozent Arbeitslose, der Durchschnitt in der Europäischen Union liegt bei 7,9 Prozent, in der Eurozone bei 8,5.

Der rasante Anstieg der Arbeitslosen ist damit im Vergleich zum Januar laut Arbeitsminister Celestino Corbacho zwar gebremst, aber dennoch ist es der schlimmste Anstieg in einem März seit 16 Jahren.

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Tatsächlich ist es seit 1993 überhaupt das erste Mal, dass in einem März die Arbeitslosigkeit gestiegen ist. Denn normalerweise finden im Frühling die Menschen Arbeit auf dem Bau und im Tourismus – aber das ist jetzt vorbei.

Die Engländer bleiben zuhause, das Pfund ist im Vergleich um Euro um 22 Prozent eingebrochen. Allein die Costa Blanca (zwischen Valencia und Alicante) rechnet in diesem Jahr mit 500.000 englischen Touristen weniger.

Experten gehen bis zum Ende des Jahres von einer Arbeislosenquote in Spanien von mehr als 18 Prozent aus.

Zum Vergleich: In Deutschland rechnen negative Prognosen mit mehr als fünf Millionen Arbeitslosen 2010. Das wären aber immer "nur" noch 11,5 Prozent.

Foto: Vdevivienda/Flickr

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