Krise in Spanien, Flüchtlinge bleiben lieber in Afrika

Insgesamt kamen 2009 2.242 Bootsflüchtlinge aus Afrika auf der Inselgruppe an. Dabei handelt es sich um die niedrigste Zahl seit 1999, im Vorjahr waren es noch mehr als 9.000.

Ein Höchststand war im Jahr 2006 erreicht worden, als rund 31.600 Menschen von der gefährlichen Überfahrt aus Afrika auf den kanarischen Inseln eintrafen.

Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hatte am Mittwoch erklärt, dass sich auf dem spanischen Festland die Zahl der illegalen Einwanderer halbiert habe: 2009 kamen 7.000 Menschen illegal in Spanien an, im Jahr zuvor waren es noch etwa 14.000.

Zapatero hatte den Rückgang auf die verbesserte Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern und die Stärkung der EU-Grenzschutzbehörde Frontex zurückgeführt.

Experten zufolge sind die anhaltend schlechte Wirtschaftslage in Spanien und die hohe Arbeitslosenzahl zudem ein Hinderungsgrund.  (AFP)

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Foto: Nordlicht62 (Flickr)