Krankenschutz außerhalb Europas – das ist wichtig!

 

Hierfür gibt es von den Krankenkassen die so genannte European Health Insurance Card, die auch kurz EHIC genannt wird. Diese Karte ermöglicht, auch im Ausland medizinisch versorgt zu werden, falls es notwendig ist. Allerdings gibt es hier einiges zu beachten.

In der Regel wird mit der Karte lediglich von der Kasse erstattet, was auch den Bürgern im jeweiligen Land zustehen würde – und dies ist nicht selten viel weniger als bei uns in Deutschland. Zum Teil werden Medikamente, ein Transport mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus oder auch Zahnbehandlungen nicht übernommen. 
Sofern es sich um Kosten von weniger als 1.000 Euro handelt, kann eine deutsche Krankenkasse zwar nach den hierzulande geltenden Sätzen abrechnen – ist die Rechnung allerdings höher, so werden meist die ausländischen Regeln befolgt. Kostspielige Rücktransporte werden ebenfalls nicht immer bezahlt. Hier sollte man sich unbedingt vorher bei der Kasse informieren, ob eine zusätzliche Police für den Auslandsurlaub erforderlich ist. Informationen zu dem Deutschen Gesundheitssystem findet man auf
Germanyhis, wenn man sich online schnell informieren möchte.

Verbringt man seinen Urlaub nicht in Europa, so gilt der reguläre Schutz der Krankenkasse meist überhaupt nicht. Eine Ausnahme stellen allerdings jene Länder dar, mit denen Deutschland das Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat. Dazu zählen unter anderem Länder wie die USA, Kanada, China, Japan und Australien. Allerdings heißt dies dennoch, dass sich der Patient mit den dortigen Versorgungseinrichtungen und medizinischen bzw. hygienischen Standards zufriedengeben muss, die leider auch nicht überall so hochwertig sind wie in Deutschland. 

Wie lange gilt eine Auslandskrankenversicherung?

Wer eine Auslandskrankenversicherung abschließt, entscheidet sich in der Regel für eine Police mit einem begrenzten Zeitraum – je nach Variante kann der Vertrag so beispielsweise 30, 40 oder auch 70 Tage dauern. Wer einen noch längeren Aufenthalt im Ausland plant, braucht dafür allerdings eine spezielle Versicherung. Diese kostet jedoch meist etwas mehr: Soll die Reise mindestens drei Monate betragen, muss man mit mehreren hundert Euro rechnen. Für ein Jahr im Ausland kostet die Versicherung in der Regel zwischen 500 und 3.000 Euro. Genaue Zahlen über den Preis kann dann die jeweilige Versicherungsgesellschaft nennen.

Eine extra Krankenversicherung für das Ausland ist immer zu empfehlen, besonders für Studenten, die sich für einen Auslandsjahr während des Studiums entscheiden.Für diese Personengruppe bietet MAWISTA die Auslandskrankenversicherung grossen Schutz für den Ausland. Bevor man verreist, selbiges gilt übrigens auch für eine Reiserücktrittsversicherung – beide zusammen gewährleisten maximalen Schutz, sowohl für die Gesundheit als auch für die Finanzen. Denn wer kurz vor einer Reise erkankt, hat mit der Reiserücktrittsversicherung noch die Möglichkeit, den Urlaub abzusagen, ohne dass das Geld weg ist. Die Auslandskrankenversicherung kann bei nahezu jeder Versicherung abgeschlossen werden und kostet nur wenige Euro. Ganz wichtig ist, sich vor dem Abschluss einer Auslandskrankenversicherung danach zu erkundigen, ob auch der Rücktransport in das Heimatland inklusive ist – ansonsten kann dies schnell sehr teuer für den Reisenden werden, sollte er wirklich frühzeitig nach Hause zurückkehren müssen. Und: Nicht immer ist die eigene Krankenversicherung die preiswerteste. Hier ist ein Blick auf ein Vergleichsportal im Internet unbedingt zu empfehlen.