Königstochter Cristina auf der Couch: “Rebellen-Infantin mit dem netten Lächeln”

Als mittleres der drei Kinder von König Juan Carlos (76) und Königin Sofia (75) sei sie im Vergleich zu ihren beiden Geschwistern, Elena (50) und Kronprinz Felipe (45), doch immer etwas vernachlässigt worden, schrieb die der Monarchie nahestehende Zeitung «La Razón».

Cristina habe deshalb früh einen selbstständigen Charakter entwickelt, so das Blatt. Als erstes der drei Königskinder zog sie aus dem Zarzuela-Palast im Nordwesten Madrids aus. Sie studierte zunächst in der Hauptstadt Politik, ging dann an Unis in London und den USA. 1989 erwarb sie als erstes weibliches Mitglied des spanischen Königshauses einen Hochschulabschluss.

Wegen ihrer natürlichen und freundlichen Art wurde die am 13. Juni 1965 in Madrid geborene Cristina, die neben Spanisch und Katalanisch auch sehr gut Englisch, Französisch und Griechisch spricht, jahrelang «die Infantin mit dem Lächeln» genannt. Trotz ihrer offenen Art hat sie große Auftritte in der Öffentlichkeit stets eher gemieden. Wie der Rest der Familie ist sie sportbegeistert und segelt gern.

Am 4. Oktober 1997 heiratete Cristina den früheren spanischen Handballstar Iñaki Urdangarin (45). Das Paar hat inzwischen vier Kinder. Inmitten der Korruptionsaffäre um ihren Ehemann wurde die Infantin von ihrem Arbeitgeber, einer spanischen Bank, nach Genf versetzt. Dort wohnt sie seit September 2013 mit der ganzen Familie.