Kokain statt Äpfel: 1,7 Tonnen Drogen für Spanien aufgeflogen

Die Beamten fanden das Rauschgift am Montag im Hafen von Santos, sie hatten einen Tipp von ihren Kollegen in Argentinien bekommen.

Vermutlich gibt es einen Zusammenhang zwischen einem kürzlichen Fund von 1,6 Tonnen Kokain im Hafen von Buenos Aires. Auch in diesem Fall waren die Drogen, deren Schwarzmarktwert in Europa auf 66 Millionen Euro geschätzt wird, in einem mit Äpfeln beladenen Container versteckt.

Nach argentinischen Presseberichten verschickte dieselbe Firma zwei ähnliche Ladungen. Zwei Schiffe seien auf dem Weg nach Santos (Brasilien), rund 60 Kilometer südöstlich von São Paulo, und Barcelona (Spanien), hieß es.

Die Behörden in Barcelona sind den Angaben zufolge informiert. In Argentinien läuft die Operation unter dem Namen "Manzanas Blancas" (Weiße Äpfel).

Im Februar 2009 hatte der Zoll des südbrasilianischen Bundesstaates Paraná 3,8 Tonnen Kokain im Hafen von Paranaguá beschlagnahmt. Auch diese Fracht war für Spanien und weitere Länder Europas bestimmt. (dpa, SAZ; Foto: SAZ)

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