Klima: Deutscher Forscher bekommt 400.000 Euro

Der vor einem Jahr eingeführte Preis der Stiftung der BBVA-Bank wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit jeweils 400.000 Euro dotiert. Dem Hamburger Wissenschaftler wurde der Preis in der Sparte Klimawandel zugesprochen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung in Madrid damit, dass Hasselmann Methoden für den Nachweis entwickelt habe, dass die Klimaerwärmung in erster Linie auf menschliches Handeln zurückgeht. Er habe zudem entscheidend dazu beigetragen, dass die Wissenschaftler und die breite Öffentlichkeit den Klimawandel besser verstehen.

Hasselmann hatte in seiner Heimatstadt Hamburg 1975 das Max-Planck-Institut für Meteorologie gegründet und dieses bis 1999 geleitet. Von 1988 bis 1999 war er zudem wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg.

Inzwischen ist er emeritiert, aber weiter wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut. Mit den Preisen "Grenzen des Wissens" sollen herausragenden Leistungen in der Forschung und besondere künstlerische Schöpfungen ausgezeichnet werden.  (SAZ, dpa)

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Foto: Greenpeace