Kinderschänder “Nanysex”: Ich will die chemische Kastration

Ihm wird vorgeworfen, zehn Kinder im Alter zwischen ein und sieben Jahren sexuell belästigt zu haben. 

Der Päderast gab Anzeigen auf, in denen er sich als Babysitter anbot, um so an seine Opfer heranzukommen. Die Videos seiner sexuellen Handlungen stellte er anschlieβend unter dem Nicknamen “Nanysex” ins Internet.

Nanysex steht gemeinsam mit drei weiteren 24- bis 27-jährigen Männern vor dem Richter. 

“Ich mochte am liebsten Babys” – Die Angeklagten zeigen keine Reue

Der 26-Jährige hat kein Problem, über seine perversen Taten zu sprechen und gibt es offen zu: “Ja, ich habe mich and diesen Kindern vergangen, besonders an Babys im Alter von ein oder zwei Jahren”. Allerdings verneint er, die Videos im Internet veröffentlicht zu haben. 

Reporter berichten schockiert, die Angeklagten würden so selbstverständlich mit dem Thema umgehen, als sei es an der Tagesordnung, Kleinkinder und Säuglinge sexuell zu missbrauchen. 

“Eiskalt und berechnend, ohne jede Reue”, klassifiziert ein Journalist die Täter: “Sie haben sich noch nicht einmal bei den Eltern entschuldigt”. 

Aufgrund der Thematik gestaltet sich der Prozess besonders schwierig und verläuft hinter geschlossenen Türen. Bereits am Dienstag wurde Nanysex von einem Vater und einer Mutter zweier Opfer angegriffen, die den Gerichtssaal betreten hatten, um ihre Aussagen zu machen. Der Vater eines der Kinder stürzte sich sofort auf den Angeklagten und schlug ihn blutig. 

“Gab es anale Penetrationen?”, fragte der Staatsanwalt am gleichen Tag im Laufe des Verhörs. Nanysex verneinte und erklärte, er habe sein Glied unterhalb der Windel eingeführt. Ein Gutachter spricht jedoch davon, dass vier der Opfer sehr wohl penetriert worden sind. 

Nanysex erklärt sich einverstanden mit der chemischen Kastration

Nanysex hat sich bereits am Dienstag mit einer chemischen Kastration einverstanden erklärt. Rechtsanwalt Manuel Maza Ruiz zeigte sich kritisch: “Die chemische Kastration macht eine Erektion unmöglich. Das verhindert jedoch noch lange nicht das Verlangen, mit einem Kind Kontakt zu haben.” 

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Zudem würde die Wirkung wieder nachlassen, sobald der Angeklagte die Behandlung abbricht. “Ich bin gegen eine chemische Kastration, sie wirkt nicht nachhaltig”. 

Maza fordert die lebenslange Einweisung in eine psychiatrische Klinik. “Sofern man seine Persönlichkeitsstörung nicht unter Kontrolle bekommt, darf er nie wieder auf die Straβe”.