Kindergartenstreik: 24.000 Kinder bleiben heute Zuhause

In der Comunidad de Madrid haben heute 357 Kindergärten und -krippen einen 24-stündigen Streik begonnen. Hier werden Kinder bis zum dritten Lebensjahr betreut. 

Mehr als 24.000 Kinder sind davon betroffen. Eltern, Erzieher und Gewerkschaften haben sich zusammengeschlossen und fordern, dass es keine großflächige Privatisierung der Kinderkrippen geben wird. 

Generell bedarf die gesamte Situation in der Kinderbetreuung einer grundlegenden Überarbeitung. 

Jahrelange Wartezeiten für einen Krippenplatz, unzureichende Ausstattung und die reihenweise Schließung öffentlicher Einrichtung wollen die Eltern nicht länger kampflos hinnehmen. Durch eine Privatisierung dieser Einrichtungen könnten sich viele Eltern einen Kindergartenplatz nicht mehr leisten. 

Heute Abend soll ein Gespräch mit dem Bildungsministerium stattfinden. Um die Betreuung der Kinder sicherzustellen, werden trotz des Streiks 25% der Einrichtungen geöffnet bleiben.