Weder das gefundene Taschenmesser, noch der Container weisen Martas DNA auf. Die Ermittler vermuten mittlerweile, dass ihr Mörder Miguel Carcaño (Foto rechts) auch in seiner dritten Version über den Tathergang gelogen hat.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Suchtrupps auf der Mülldeponie von Sevilla auch nach tagelanger, intensiver Suche nicht die geringste Spur menschlicher Überreste gefunden haben. 

Die Polizei glaubt, Miguel habe die Leiche entweder in einen anderen Müllcontainer geworfen, oder auf eine andere Weise verschwinden lassen.

Viele Fragen tun sich auf: Warum lügt Miguel? Warum will er nicht, dass Marta gefunden wird? Wen oder was will er mit dieser Taktik decken?

Derweil wurde am Dienstag die Freundin des dritten Tatverdächtigen, Samuel (Foto links), vorgeladen und machte ihre Aussage. Sie ist möglicherweise sehr wichtig im Rahmen der Ermittlungen. 

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Beim Verlassen des Gerichtsgebäudes hielt sich die Frau bedeckt, um unerkannt zu bleiben. 

Obwohl sie erwiesenermaβen mit dem Fall nichts zu tun hat, wurde sie von den Passanten, die auf der Straβe warteten, wie eine Schwerverbrecherin beschimpft. “Vielleicht gibt sie ihm ein Alibi!”, rief eine Frau empört. “So viele Lügen wurden bereits erzählt! Wer sagt hier denn noch die Wahrheit?”

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