In Spanien wird es immer kälter, ganz Madrid war am Freitagmorgen mit einer Eis- und Schneeschicht überzogen, so die Zeitung "El Mundo". Die großen Straßen waren am Vormittag für Autos nicht mehr befahrbar. 

Auf den Straßen in der Region und im Zentrum von Madrid ging nichts mehr: Nach Angaben der Verkehrsbehörde DGT stauten sich die Autos bei Schnee und Eis auf insgesamt 400 Kilometern. 

Mehrere Straßen wurden gesperrt, die Behörden rieten den Bürger der Sechs-Millionen-Stadt, ihre Fahrzeuge in der Garage zu lassen.

Viele erreichten ihren Arbeitsplatz gar nicht oder nur mit Mühe. Auch Reporter und Fernsehmoderatoren waren von dem Chaos betroffen und meldeten sich bei ihren jeweiligen Fernsehsendern live telefonisch aus dem Wagen. 

Der Flughafen der spanischen Hauptstadt wurde am Vormittag für den Luftverkehr geschlossen, wie eine Sprecherin der Flughafengesellschaft mitteilte. Sämtliche Starts und Landungen seien bis auf weiteres abgesagt.

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Die sibirische Kälte legt sich über die ganze Halbinsel, 48 Provinzen gaben Winteralarm. Auch an der Costa Blanca bei Alicante fiel Schnee.

Die Kanarischen Inseln melden Tiefsttemperaturen. Das Meteorologische Institut Spaniens sagt voraus, dass die Kälte noch bis Sonntag bleiben wird. 

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