Julio Aparicio: “Sein Comeback wird für ihn extrem hart”

Aparicios Agent, der Franzose Simon Casas, äußerte sich in einem Telefonat aus Nîmes allerdings skeptisch, ob der Torero die Verletzungen seelisch überhaupt wegstecken kann. "Psychologisch wird das für ihn sehr hart." Ein Comeback-Termin steht nicht fest.

Besonders schockierend an dem Unfall war, dass das Horn durch den Mund wieder austrat. Es sei "ernst" gewesen, sagte "Julitos" Vater Julio Aparicio. "Fast sein ganzer Mund wurde zerstört."

Das Unglück ereignete sich am Freitagabend in der Stierkampf-Arena Las Ventas von Madrid. Nachdem Aparicio ausgerutscht war, konnte er dem auf ihn zurasenden Stier nicht mehr entkommen.

Die Attacke war für Aparicio lebensgefährlich. Den Chirurgen gelang es indes nach Angaben des Krankenhauses, die betroffenen Gewebe "wiederherzustellen". Er wurde von einem Ärzteteam in der Nacht mehrere Stunden lang operiert.

Noch am Abend vor dem Unglück hatte Aparicio im südfranzösischen Nîmes die Zuschauer eines Stierkampfes in seinen Bann geschlagen. Der Vater von "Julito" Aparicio hatte in den 1950er Jahren als Torero für Furore sorgte. (SAZ, AFP)

FORUM Stierkampf: Kunst oder Tierquälerei?

WETTERKARTE SPANIEN: Hier klicken

NEU: Gratis-Anzeigen in Spaniens Allgemeiner Zeitung

NEWS aus Spanien: Politik, Wirtschaft, Sport, Promis, Wetter, Vermischtes

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!

Foto: efe

#{fullbanner}#