Julio Aparicio: “Brei und Joghurt geht, sprechen nicht”

Der 41-Jährige werde sich zu Hause weiter kurieren, sagte sein Manager Simón Casas in Madrid. Noch in diesem Jahr wolle der Matador in die Arena zurückkehren.

Aparicio war am 21. Mai in der Madrider Stierkampfarena Las Ventas von einem 530-Kilogramm-Stier aufgespießt worden.

Das rechte Horn durchbohrte seinen Unterkiefer und seine Zunge und ragte dann aus dem Mund des Toreros heraus. Die grausigen Bilder gingen um die Welt.

Aparicio musste zweimal operiert werden. Inzwischen kann er Brei und Joghurt zu sich nehmen. Sprechen kann er dagegen noch nicht. Er verständigt sich mit Hilfe eines Notizblocks.

Nach Angaben der Ärzte grenzt es an ein Wunder, dass der Torero überhaupt noch lebt. Das Horn habe nur knapp die Halsschlagader verfehlt und hätte außerdem das Gehirn treffen können. Der Mediziner Julio Acero sagte, die Rehabilitation Aparicios werde lange dauern. (SAZ, dpa)

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