schuldig bekannt

Der Prozess gegen Fritzl lässt ganz Spanien schaudern. Der Mann, der 24 Jahre lang seine Tochter Elisabeh im Keller seines Hauses missbrauchte und auch die gemeinsamen Kinder gefangen hielt, ist auch in Spanien Gesprächsthema Nummer eins.

Wie die Zeitung "El Mundo" berichtet, verhandelt der 73 Jahre alte Österreicher bereits über einen Exklusivvertrag mit den Medien, wenn am Donnerstag sein Urteil verkündet werden soll.

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Demnach soll die britische Nachrichtenagentur Central European News (CEN) Fritz "viele tausend Euro" für ein Fernsehinterview angeboten haben. Dass es eine Million sein soll, wies CEN-Boss Michael Leidig von sich.

Rudolf Mayer, Fritzls Anwalt, soll den Vertrag aushandeln, das Interview in zwei Monaten stattfinden. Die Frage wird sein, ob Fritzl dann noch im Gefängnis sitzt oder in der Psychiatrie.

Das Geld, das mit dem Interview verdient wird, soll nach Angaben der Nachrichtenagentur Elisabeth zugute kommen, die mit ihren Kindern jahrelang unter ihrem Vater leiden musste.

CEN-Boss Michael Leidig: "Dies wäre ein möglicher Weg, Schluss mit dem Medienwahnsinn um Fritzl zu machen. Schon jetzt werden tausende gezahlt, um mit fernen Verwandten Fritzls zu reden. Und nichts davon kommt Elisabeth zugute."

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Foto: afp