Josef Fritzl hielt eigene Tochter als Sexsklavin

Dabei hatte er seine Tochter 24 Jahre lang in seinem Keller eingesperrt und missbraucht. Jetzt hat er ein Geständnis abgelegt.  Während er einerseits den besorgten Vater und liebevollen Großvater spielte, misshandelte er seine eigene Tochter jahrelang in einem Verlies und zeugte mit ihr sieben Kinder. Er gestand, die heute 42-Jährige als Sexsklavin behandelt zu haben.

Außerdem habe er das Baby, das nach der Geburt starb, im Heizkessel verbrannt und entsorgt. Anwohner und die Polizei sind fassungslos und können nicht glauben, dass über die vielen Jahre niemand etwas geahnt hat. Der Vater täuschte die Öffentlichkeit, indem er seine Tochter zwang, Briefe zu schreiben.

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Darin schrieb sie, dass sie einer Sekte beigetreten sei und ihre Eltern bittet, sich ihrer Kinder anzunehmen. Drei der im Inzest gezeugten Kinder lebten demnach bei ihrem Großvater, der eigentlich ihr Vater war. Die übrigen drei sahen nach der Befreiung aus dem Verlies jetzt zum ersten Mal das Sonnenlicht.

Psychologen bescheinigen Josef F. ein hohes Maß an Intelligenz, das ihm ermöglichte, dieses perfekte Lügen-Konstrukt aufzubauen. Psychologen kümmern sich jetzt intensiv um die Kinder sowie die Tochter des Peinigers. Viele Fragen sind derzeit noch offen, die sich vielleicht nie vollständig klären lassen.