Josef Fritzl bankrott: Österreicher spenden für seine Opfer

Nach dem Schock wollen die Menschen jetzt helfen: Viele tausend Euro wurden bislang für die Opfer des Sadisten Josef Fritzl gespendet.

Auch die österreichische Regierung will helfen und zahlt laut Daily Mail rund 70.000 Euro für Elisabeth und ihre drei Kinder – nachträgliches Kindergeld sozusagen, denn bislang wusste der Staat nichts von den Kindern, die mit ihrer Mutter jahrelang im Keller eingekerkert waren.

Peter Westenthaler, Chef der Partei BZÖ: "Ich spende, damit die Opfer sehen, das sie wenigstens jetzt nicht mehr alleine auf der Welt sind."

Prominente und Medien rufen in Österreich dazu auf, für Elisabeth Fritzl (Foto) und ihre Kinder zu spenden. Die medizinischen und psychologische Versorgung der Opfer des Horror-Inzests von Amstetten wird leicht in die Millionen gehen. Zu den bisherigen Spendern gehören unter anderem Entführungsopfer Natascha Kampusch und Nationaltrainer Josef Hickersberger.

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Therapie wird Millionen kosten – Josef Fritzl aber ist bankrott

Vom Sadisten Josef Fritzl selbst ist keine Wiedergutmachung zu erwarten: Jetzt kam heraus, dass er sich mit dubiosen Spekulationsgeschäften in den Bankrott gewirtschaftet hatte, die Familie ist mittellos.

Udo Jesionek, ein Sprecher der Opferorganisation "Weißer Ring" sagte, derzeit würden sich rund 20 Experten um die Kinder und ihre Mutter kümmern, und das könne noch Jahre andauern. Der Weiße Ring half auch dem Entführungsopfer Natascha Kampusch.

Klinikchef Berthold Kepplinger: "Wir wollen die Opfer nicht mit zu viel Therapie bombardieren. Alle haben ihre eigenen Probleme, wir müssen allen Zeit lassen." Auch Fritzls Frau Rosemarie, die 24 Jahre lang von der Einkerkerung ihrer Tochter nichts gewusst haben will, wird psychologisch behandelt.

Torte für Felix, Goldfisch für Stefan – Ärzte bauen Kellerverlies nach

Die Ärzte bauten sogar eine Mini-Version des Kellerverlieses nach, in das sich die Familie zurückziehen kann, wenn ihnen der Rummel um ihre Personen zu arg wird. Vor allem das helle Tageslicht macht den Patienten derzeit zu schaffen – kein Wunder, sie lebten jahrelang ohne jeden Sonnenstrahl.

Vergangene Woche feierte Elisabeths Sohn Felix seinen 6. Geburtag, der erste in Freiheit. Sein größter Wunsch war eine Torte mit sechs Kerzen. Stefan (18) erhielt ein Aquarium mit Goldfischen, denn ein solches besaß er auch im Keller – eines der seltenen Zugeständnisse seines sadistischen Vaters Josef Fritzl.

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