James Bond vor Gericht: Russland zahlte 200.000 Dollar

Zum Auftakt des Prozesses in Madrid wies der Ex-Spion Roberto Flórez García nach Angaben seines Anwalts die Anschuldigung zurück, vertrauliche Informationen an Russland verkauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft.

Der Angeklagte hatte von 1992 bis 2004 für den spanischen Geheimdienst CNI gearbeitet.

Im Juli 2007 war er festgenommen worden. In seiner Wohnung hatten Fahnder damals einen Brief entdeckt, in dem er der russischen Botschaft in Madrid seine Dienste angeboten hatte. Er soll dafür in den Jahren 2000 bis 2003 rund 200.000 Dollar erhalten haben.

Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.  (SAZ, dpa)

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