Jähes Ende einer Party dank Cannabistorte mit “Überdosis”

Die jungen Leute haben sich allerdings nicht einfach den Magen verdorben. Es lag eher an einem weiteren Inhaltsstoff, der offenbar in größeren Mengen dem Kuchen hinzugefügt worden war: Cannabis.

Laut Zeugenaussagen feierten die Studenten den Auftakt des Studienjahres in einem Chalet in Villanueva de la Cañada (Madrid), das von einigen der Partygäste als Wohngemeinschaft genutzt wird. 

Gegen vier Uhr rief eines der Mädchen bei der örtlichen Polizei an und bat um Hilfe. Ihr und den übrigen fünf Gästen ginge es sehr schlecht. Sie tippten auf ein verdorbenes Abendessen.

Als die Polizei eintraf, fand sie die jungen Leute auf dem Boden liegend vor. Alle klagten über starken Schwindel und Übelkeit. 

Schnell “gestanden” sie den Verzehr der Cannabistorte und wurden umgehend zum Arzt gebracht. 

"Schnell, der Junge stirbt uns weg!"

Ein Student litt unter starkem Herzrasen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Offenbar hatte er eine Überdosis eingenommen und schwebte in Lebensgefahr. 

“Wir mussten rennen, sein Leben hing am seidenen Faden”, berichtete einer der Polizisten. “Der Junge stirbt uns unter den Händen weg!” rief der Arzt, als er seinen Patienten untersucht hatte. 

Studenten aus gutem Hause

Die jungen Leute studieren an einer der beiden Privatuniversitäten von Villanueva de la Cañada und stammen aus verschiedenen spanischen Städten. 

Der Polizei gegenüber gaben sie zu, alle von den Inhaltsstoffen der Torte gewusst zu haben. Untersuchungen des toxikologischen Instituts haben mittlerweile ergeben, dass sich eine “erhebliche Menge” an Cannabis in dem Kuchen befunden habe.