IWF schockt Zapatero: “Spanien braucht umfassende Reformen”

Vor allem auf dem Arbeitsmarkt und im Bankensystem seien rasche Maßnahmen erforderlich, betonte der IWF in einem Montag in Madrid veröffentlichten Bericht.

Die konjunkturellen Aussichten in Spanien seien ungewiss. Der IWF gehe davon aus, dass die spanische Wirtschaft bis auf weiteres nur ein schwaches Wachstum erreichen werde.

"Der Arbeitsmarkt funktioniert nicht", betonte der IWF unter Hinweis auf die hohe Arbeitslosenquote von über 20 Prozent in Spanien.

Es sei eine ehrgeizige und umfassende Reform nötig, um die Flexibilität zu erhöhen und Neueinstellungen zu fördern. Der IWF unterstützte die Sparmaßnahmen der Madrider Regierung zur Sanierung der Staatsfinanzen.

Der Fonds räumte allerdings ein, dass die gesteckten Ziele möglicherweise nicht erreicht werden könnten, weil die Sparpläne von einer relativ raschen Erholung der Konjunktur ausgingen. (dpa, SAZ)

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