Israel mag nicht “Stairway to Heaven”: ARCO unter Beschuss

Die Messe öffnete am Mittwoch in der spanischen Hauptstadt ihre Pforten für Fachbesucher. Offiziell wird sie am Donnerstag vom spanischen Kronprinzen Felipe und von Prinzessin Letizia eröffnet.

Der Sondergast der Kunstmesse ist in diesem Jahr erstmals kein Land, sondern mit der kalifornischen Metropole Los Angeles eine Stadt – was ebenfalls heftig kritisiert worden war. An der 29. Ausgabe der ARCO nehmen mehr als 200 Galerien aus 25 Ländern und 3.000 Künstler teil.

Die Veranstalter mussten in den vergangenen Wochen allerdings bewegte Zeiten durchstehen. Etwa 70 Aussteller hielten der Messegesellschaft vor, sich in unzulässiger Weise in die Auswahl der Teilnehmer eingemischt zu haben, und drohten mit einem Boykott. Sie lenkten erst ein, nachdem sie ihre Forderungen größtenteils durchgesetzt hatten.

Die Madrider Kunstmesse steckt nach Ansicht der spanischen Presse in einer schweren Krise. "Die ARCO hat stark an Bedeutung eingebüßt und ist von ihrem Glanz der 70er und 80er Jahre weit entfernt", schrieb die Zeitung El País.

Das Konkurrenzblatt El Mundo befand: "Die Messe ist überdimensioniert, sie steht unter politischer Einflussnahme und hat überteuerte Preise."

Im Bild das umstrittene Kunstwerk "Starway to Heaven" von de Eugenio Merino. (SAZ, dpa)

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Fotos: RTVE