Islam-Terror in Barcelona: “Klare Bedrohung!”

Dies geht aus US-Diplomatendepeschen hervor, die der Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt und am Samstag von der Madrider Zeitung El País veröffentlicht wurden.

Aus diesem Grund betrieben die USA seit zwei Jahren ein großes Spionagezentrum in ihrem Konsulat in Barcelona. Die spanischen Behörden teilten die Sorgen Washingtons bezüglich der Aktivitäten von Islamisten in Katalonien.

Die Befürchtungen basieren laut den geheimen Dokumenten auf der großen Zahl legaler wie illegaler Immigranten aus Marokko, Tunesien, Algerien, Pakistan und Bangladesch in der Region. Sie lebten größtenteils am Rande der spanischen Gesellschaft, seien oftmals arbeitslos und könnten ihre Religion nur selten würdevoll ausüben.

Dies schaffe einen Nährboden zur Rekrutierung von Terroristen: "Es liegt eine klare Bedrohung vor." Spaniens zweitgrößte Stadt Barcelona sei angesichts des Drogenhandels und der Geldwäsche zudem ein Zentrum des organisierten Verbrechens.

Im Januar 2008 hatte die spanische Polizei in Barcelona eine Gruppe pakistanischer Terroristen zerschlagen, die einen Anschlag auf die U-Bahn der Mittelmeermetropole plante. Anfang Dezember dieses Jahres nahm die Polizei in Barcelona sechs Pakistaner und einen Nigerianer fest, die Terrorgruppen des Al-Kaida-Netzes mit gefälschten Pässen und Visa versorgt haben sollen.

Im März 2004 war die spanische Hauptstadt Madrid Schauplatz verheerender islamistischer Anschläge. Bei der Explosion mehrerer Bomben in Pendlerzügen wurden damals 191 Menschen getötet und mehr als 1.800 verletzt. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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