Irland am Ende! Und Spanien? “Rettung könnte klappen”

Als erstes Euroland nehmen die Iren Mittel aus dem gigantischen Euro-Rettungsschirm in Anspruch, der insgesamt 750 Milliarden Euro umfasst. Es gehe um weniger als 100 Milliarden Euro, sagte der irische Finanzminister Brian Lenihan am Sonntag.

Am Abend stellten die Iren den offiziellen Antrag auf Geld aus dem Krisenfonds von EU, Euro-Ländern und Internationalem Währungsfonds (IWF), die EU-Finanzminister akzeptierten. Die Sanierung seines Bankensektors überfordert den kleinen Inselstaat.

Warum braucht Irland Notfallhilfe?

Weil das Euro-Mitglied sich mit milliardenschweren Rettungsmaßnahmen für seine maroden Banken in eine Rekordverschuldung gestürzt hat – Irland steht am Rande des Bankrotts. Auch der Haushalt ist unterfinanziert. Bei den laufenden Kosten fehlen derzeit 19 Milliarden Euro.

Dublin kann mit den Krediten seinen Bankensektor schneller sanieren. Die Forderungen ausländischer Geldgeber – unter denen deutsche und britische Banken am stärksten engagiert sind – sind sicher. Die Nothilfe könnte verhindern, dass andere Sorgenkinder wie Spanien und Portugal mit in den Strudel gerissen würden. (SAZ, dpa; Foto: PSOE)

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