Vor zwei Jahren erst blickte die Welt fassungslos nach Österreich, wo die entführte Natascha Kampusch nach acht Jahren aus den Händen ihres Entführers befreit wurde. Die ganzen Jahre über war sie in einem Verlies eingesperrt war. 

Jetzt wurde ein neuer Fall im österreichischen Amstetten bekannt, der auf blankes Entsetzen stößt. Ein 73 -jähriger Mann soll seine Tochter 24 Jahre lang in seinem Keller gefangengehalten, sexuell missbraucht und zudem sieben Kinder mit ihr gezeugt haben. 

Nach Angaben der Polizei wurde jetzt das Verlies gefunden, das mehrfach elektronisch gesichert war und nur aus drei engen, etwa 1,70 Meter hohen Räumen bestand. Dort soll die Tochter mit drei der sieben Kinder eingesperrt gelebt haben. Eines der Kinder starb nach der Geburt, die anderen lebten bei dem Peiniger und seiner Frau, die von alledem nichts mitbekommen haben will. 

Die heute 42 Jahre alte Tochter wurde vor 24 Jahren als vermisst gemeldet. Der Vater erfand immer wieder Geschichten, wonach sie bei einer Sekte untergekommen und abhängig sei. Weil sie sich um ihre Kinder nicht kümmern könnte, hätte sie diese heimlich bei ihren Eltern abgegeben. 

Die Polizei kam dem schweren Verbrechen jetzt auf die Spur, weil eines der vermutlich im Inzest gezeugten Kinder in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, wo es derzeit noch in Lebensgefahr schwebt. Die Ermittler schließen nicht aus, dass weitere entsetzliche Details ans Tageslicht kommen werden.