Iñaki Urdangarin – vom perfekten Schwiegersohn zur unerwünschten Person

Als die Infantin Cristina im Jahr 1996 bei den Olympischen Spielen den Handballer Iñaki Urdangarin kennenlernte, war im Königshaus die Begeisterung groß. Urdangarin, groß (1.96), blond, blauäugig und Mitglied der Nationalmannschaft wurde mit offenen Armen aufgenommen. Die Hochzeit fand im Oktober 1997 in Barcelona stat, ganz Spanien freute sich mit Cristina und den Königs. Das Ehepaar wurde zu „Duques de Palma de Mallorca“ und dem Sportler stand und steht die Anrede „Excelentisimo Señor“ zu.

Cristina und Iñaki lebten in Barcelona und wurden Eltern von 4 hübschen, blonden Kindern. Urdangarin gab seine Sport-Karriere im Jahr 2000 auf und machte im Jahr 2001 seinen MBA (Master of Business Administration). Im Anschluss wurde er ins Olympische Komitee berufen und erhielt verantwortungsvolle Positionen bei Telefonica und Bertelsmann.

Nebenbei begab er sich mit seinem ehemaligen Professor, Diego Torres, auf eine wirtschaftliche Abenteuerreise, über die er jetzt vor dem Gericht Auskunft geben muß.

Das Königshaus bekam Wind von diesen Aktivitäten und Urdangarin und seiner Familie wurde nahegelegt, ihre Zelte in Washington aufzuschlagen.

Aber der Skandal bricht im November aus, rund um die Affähre „Palma Arena“.

Urdangarin wird umgehend von allen Aktivitäten des Königshauses ausgeschlossen und der König spricht von ihm als „schlechtes Beispiel“. Seine Figur wird aus den Museen entfernt und weder er noch seine Familie durften an den Weihnachtsfeierlichkeiten im Königshaus teilnehmen.

König Juan Carlos nahm direkt Bezug auf ihn in seiner Weihnachtsansprache und teilte dem ganzen Land mit, daß „jeder vor dem Gesetz gleich behandelt wird“.

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