In Sachen Klima

Klimawandel Spanien: Durch das veränderte Klima besteht in vielen Ländern Wasserknappheit.Spanien hat ein Problem mit der Wasserversorgung. Bildquelle: Piyaset – 319917638 / Shutterstock.com

Nun steht also fest, dass wir bis 2050 massive Probleme mit dem Wetter haben werden – es sei denn 2,5 Prozent des CO2-Ausstosses werden reduziert. Allerdings sind sich selbst die Experten darüber im Klaren, dass dieses Ziel wohl nicht erreicht werden kann. Aber vielleicht werden es ja wenigstens 1,5 Prozent…

Richten wir uns also auf Wetterkapriolen der besonderen Art ein.

Wasserknappheit wird die Entstehung und Verbreitung von Wüsten vorantreiben, Hartlaubgewächse werden in den Ebenen überwiegen, Laubwald wird es in den Gebirgswäldern geben und überhaupt wäre das Ökosystem in großer Gefahr.

Wasserknappheit in Spanien

Spanien hat schon jetzt ein großes Problem mit der Wasserversorgung und kämpft seit Jahren dagegen an. Das Land durchlebte und durchlebt immer wieder Dürreperioden, die in einigen Städten und Gemeinden zu Wasserrationierungen führten. Die großen Flüsse des Landes führen immer weniger Wasser, weil dieses notgedrungen in die Städte zur Versorgung der Menschen abgeleitet wird, weil riesige Golfanlagen bewässert werden müssen, weil die Pools der Hotels gefüllt sein wollen und die Landwirtschaft ihren Wasseranteil benötigt.

Ja, ein großer Teil des Wassers fließt in die Touristenhochburgen, dennoch liegt die spanische Landwirtschaft mit etwa 60 Prozent des Wasserverbrauchs an erster Stelle. Beispielsweise gibt es in der Provinz Almeria, eine der niederschlagärmsten Regionen in Europa, unzählige Gewächshäuser.  Ganze Landstriche liegen hier unter Folie, um die Gemüse- und Obstproduktion für den europäischen, aber auch für den Weltmarkt, zu jeder Jahreszeit zu sichern. Und genau dieser Wirtschaftszweig greift die Wasserreserven Spaniens enorm an.

Der wirtschaftliche Aspekt ist natürlich für die Bauern und Betreiber der Gewächshausanlagen wichtig. Dennoch sollte zukunftsorientierter gedacht werden, um dem Crash entgegenzuwirken. Inzwischen wird auch Meerwasser entsalzt, um Spaniens Durst zu stillen. In diesem Zusammenhang ist aber noch immer in Frage gestellt, inwieweit diese Wasserqualität das Gedeihen der Pflanzen beeinflusst.

Als Fazit wäre anzumerken, dass generell ein jeder zur Entlastung des spanischen Wasserhaushalts beitragen kann. Es sind nicht nur die Spanier selbst, auch die Touristen können hier etwas bewegen. Alles nur eine Frage des Wollens!

Kommentar hinterlassen zu "In Sachen Klima"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*