Berlin (ots) – Nach einem wettbewerbsorientierten Prozess wurde YAPU Solutions (http://www.yapu.solutions) von der Global Commission on Adaptation’s Nature-Based Solutions Action Track (https://gca.org/global-commission-on-adaptation/action-tracks/natural-environment) als eines der führenden “Innovativen Finanzierungsmodelle für Investitionen des Privatsektors in naturbasierte Anpassungslösungen” identifiziert. Als solches wird YAPU im Rahmen des ersten weltweiten Climate Adaptation Summit (http://www.cas2021.com/), der vom 25. bis 26. Januar von den Niederlanden veranstaltet wird, als Beispiel für innovative Finanzierungsmodelle vorgestellt, die Hindernisse für die Finanzierung naturbasierter Lösungen abbauen.

Ziel des Gipfeltreffens zur Klimaanpassung ist es, die weltweiten Bemühungen zur Anpassung unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften an die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels im kommenden Jahrzehnt zu beschleunigen, Innovationen zu integrieren und zu verstärken, indem eine umfassende Agenda für Anpassungsmaßnahmen (https://www.cas2021.com/climate-adaptation/adaptation-action-agenda) aufgelegt wird. Auf dem Gipfel werden unter anderem Staats- und Regierungschefs wie der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Präsident Emmanuel Macron, Premierminister Boris Johnson, Premierminister Seikh Hasina und Kristalina Georgieva (Geschäftsführerin IWF) Vertreter des Privatsektors, der Zivilgesellschaft und Jugendbewegungen zusammenkommen.

Das gelobte Finanzierungsmodell von YAPU konzentriert sich darauf, (Mikro-) Finanzinstituten (MFIs) eine Softwareplattform für die Digitalisierung von Kreditprozessen zur Verfügung zu stellen, die automatisch die Validierung von naturbasierten Anpassungs-Lösungen (Nature-based Solutions) sowie Klimadaten umfasst. Das Angebot der Plattform wird mit einer standardisierten und skalierbaren Beratung zu Anpassungsfinanzierungen kombiniert, die es Finanzinstituten ermöglicht, maßgeschneiderte Finanzkreditprodukte einschließlich naturbasierter Lösungen für Kleinbauern in Entwicklungsländern zu entwickeln. Diese ermöglichen es Kleinbauern, in produktivere landwirtschaftliche Praktiken zu investieren und gleichzeitig ihre Klimaresilienz zu erhöhen. Infolgedessen werden die Ernährungssicherheit und der Zugang zu Finanzmitteln für Kleinbauern und die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen, die von ihnen abhängig sind, verbessert, während umfassende Daten zu den wirtschaftlichen Vorteilen naturbasierter Lösungen in verschiedenen lokalen Umgebungen gesammelt werden.

Premierminister Mark Rutte betont die generelle Bedeutung von Anpassungsmaßnahmen:

“Keiner von uns kann sich den Folgen des Klimawandels entziehen. Keiner von uns kann ein Auge zudrücken, vor dem was gerade passiert und was in Zukunft passieren wird. Wir alle haben die Verantwortung, die Ursachen des Klimawandels anzugehen und uns an seine Auswirkungen anzupassen. Jetzt müssen wir die Klimaanpassung auf die nächste Ebene bringen.”

YAPU Solutions hat seinen Ansatz zur Förderung der Klimaanpassung in zwei Vorzeigeprojekten erfolgreich umgesetzt:

Das Projekt “Mikrofinanzierung für ökosystembasierte Anpassung” (MEbA) wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen implementiert und vom Bundesumweltministerium finanziert. Die zweite, von YAPU Solutions ausgeführte, Phase des Projekts (2018-2020) umfasste eine Implementierung mit neun Institutionen in Kolumbien, Ecuador, Costa Rica, El Salvador und der Dominikanischen Republik sowie Senegal und Benin (siehe www.unepmeba.org (http://www.unepmeba.org)).

Darüber hinaus führt YAPU zusammen mit Red de Instituciones Financieras de Desarrollo (der größte Verband von MFIs in Ecuador) die Implementierung des von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDBLab) finanzierten Projekts “EcoMicro: Agrarfinanzierung und intelligente Daten zur Klimaanpassung in Ecuador” durch, das 14 MFIs in Ecuador anspricht (siehe www.ecomicroecuador.org.ec (http://www.ecomicroecuador.org.ec)).

YAPU Solutions wurde 2017 in Berlin gegründet und betreibt eine Tochtergesellschaft in Quito, Ecuador. Das Unternehmen ist derzeit in Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, El Salvador, Costa Rica und Guatemala) und in Westafrika (Benin und Senegal) tätig.

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Hannes Gräf
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Quelle: ots