Immer weniger Tote: Anschnallgurt wirkt Wunder

Dies gab Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba am Mittwoch in Madrid bekannt. Nach seinen Angaben starben in den Ferienmonaten Juli und August auf den Straßen des Landes 364 Menschen – 4,2 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Damit sei die Zahl der Verkehrstoten auf den Stand von 1962 zurückgegangen. Damals waren in Spanien 1,5 Millionen Kraftfahrzeuge gemeldet gewesen, heute sind es 32 Millionen.

Der Minister wies darauf hin, dass die Opferzahlen in Spanien in den vergangenen sieben Jahren – mit Ausnahme des Jahres 2007 – kontinuierlich gesunken seien.

Dazu hatte unter anderem die Einführung des Punkte-Führerscheins beigetragen, die vor vier Jahren in Kraft getreten war.

Um eine weitere Senkung der Opferzahlen zu erreichen, wird die Polizei nach Angaben des Ministers drei Schwerpunkte setzen: Sie will verstärkt Alkoholtests und Geschwindigkeitskontrollen vornehmen und genauer auf das Anlegen von Sicherheitsgurten achten.

Der Gurt wird in Spanien erst seit wenigen Jahren flächendeckend benutzt, vor allem Kinder auf Rücksitzen fahren aber immer noch oft "ohne". (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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