Ikea wächst in der Krise – sogar im gebeutelten Spanien

Das Unternehmen habe im aktuellen Geschäftsjahr 2009/10 seinen Umsatz um 7 bis 8 Prozent gesteigert, berichtete der neue Konzernchef des weltweit agierenden Herstellers und Händlers, Mikael Ohlsson.

Angaben zum Gewinn macht das von einer Stiftung geführte und nicht an der Börse notierte Unternehmen aus Schweden traditionell nicht. Nach unbestätigten Medienberichten sind in den vergangenen Jahren bei der niederländischen Holding Ingka jeweils Milliardengewinne angefallen, die zu einem großen Teil in die Expansion der Kette reinvestiert worden seien.

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Der in der Schweiz lebende Ikea-Gründer Ingvar Kamprad gilt als einer der reichsten Menschen der Welt.

Die Märkte hätten bis auf wenige Ausnahmen angezogen, selbst im rezessionsgebeutelten Spanien habe man 5 bis 6 Prozent Wachstum erzielt, erklärte Ohlsson, der Ikea seit gut fünf Monaten führt.

Ikea werde seinen Wachstumskurs fortsetzen, dabei aber darauf achten, das eigene System nicht zu gefährden. Mit rund 15 Neueröffnungen pro Jahr liege man immer noch über dem langjährigen Schnitt.

Insgesamt gibt es 303 Ikea-Einrichtungshäuser in 37 Ländern. 268 Häuser werden vom Konzern selbst, der Rest von Lizenznehmern betrieben. Der Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben rund 123.000 Menschen. (SAZ, dpa)

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