Noch sei nichts entschieden, betonte die EDF am Dienstag in Paris. Der Energiekonzern kommentierte damit Presseberichte, er wolle 30 Prozent der Anteile an Iberdrola erwerben und sich die Kontrolle des zweitgrößten Stromkonzerns Spaniens mit ACS teilen. ACS hält derzeit zwölf Prozent an Iberdrola, will der Zeitung „elEconomista“ zufolge aber auf 30 Prozent aufstocken, um den „spanischen Charakter“ von Iberdrola zu erhalten.

Die spanische Regierung hat bereits besorgt auf die Presseberichte reagiert. Mit allen Mitteln hatte sie erst im vergangenen Jahr die Übernahme des Stromkonzerns Endesa durch Eon verhindert. Iberdrola-Chef Ignacio Sánchez Galán soll Presseberichten zufolge bereits nach spanischen Investoren suchen, um sein Unternehmen vor einer feindlichen Übernahme zu schützen.