Iberdrola feuert gegen ACS: Entlastung für Hochtief?

Nicht Pusteblumen, sondern richtige schwere Geschütze fährt Iberdrola gegen den spanischen Baukonzern ACS ins Feld.

Denn: ACS, das seinen deutschen Konkurrenten Hochtief übernehmen will, muss sich vor einem Gericht wegen des Vorwurfs falscher Buchführung rechtfertigen.

Das Handelsgericht in Madrid gab einem Klagegesuch des Energie-Konzerns Iberdrola statt und entschied, dass der Prozess am 5. April 2011 in der spanischen Hauptstadt eröffnet wird.

Iberdrola legt dem Hochtief-Angreifer zur Last, in seiner Bilanz für das Jahr 2009 einen Verlust von 405 Millionen Euro verschleiert und stattdessen einen Gewinn von 988 Millionen Euro deklariert zu haben. ACS ist bei Iberdrola mit einem Anteil von 12,5 Prozent der größte Kapitaleigner.

Beide Unternehmen liefern sich seit Monaten einen Streit. ACS will bei Iberdrola – ähnlich wie bei Hochtief – seine Anteile erhöhen und einen größeren Einfluss in der Konzernführung gewinnen. Iberdrola, einer der führenden spanischen Stromversorger, wehrt sich heftig dagegen.(SAZ, dpa; Foto: Iberdrola)

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