Hunderte Anträge täglich – Nothilfen beschlossen

Das stellte der Dachverband der Versicherer fest, der alle gemeldeten Schäden aufnimmt.

Demnach wurden 7.000 Autos zerstört. Die Schadensmeldungen dürften aber noch weiter steigen, denn noch immer sind die wirklichen Ausmaße der Wasserschäden unklar. Vor allem in Calpe, Els Poblets und Vergel können die Menschen immer noch nicht absehen, wie groß die Schäden wirklich sind, die Fristen zur Beantragung von Hilfen sind auch noch nicht abgelaufen. Allein in Calpe gehen derzeit 400 Anträge täglich ein. In Javea gingen bislang 180 Reklamationen ein, in Pego 180. Benissa kommt auf 70 Hilfsgesuche, Beniarbeig auf 50, Dénia auf 23.

Die am schlimmsten betroffenen Familien sollen bereits am Montag erste Gelder auf ihren Rathäusern bekommen, wo die Hilfsanträge gestellt und geprüft werden. Die spanische Regierung sowie die des Landes Valencia haben am Freitag Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gebiete beschlossen, darunter sind Steuererleichterungen sowie Kreditzusagen, aber auch Direkthilfen des Landes Valencia in Höhe von 60 Millionen Euro. Weitere 58,5 Millionen sollen laut Zeitung Información über verschiedene Ministerien (Infrastruktur, Landwirtschaft, Umwelt, Tourismus und Industrie) verteilt werden.

Ab Montag können bis 13. November in den Rathäusern auch die direkten Hilfen der Madrider Zentralregierung beantragt werden.