Hercules sauer: “Sozialisten wollen Alicante zerstören”

Vor der Presse richtete die konservative Bürgermeisterin schwere Vorwürfe gegen den sozialistischen Sport-Staatssekretär Jaime Lissavetzky, der von Madrid aus die vermeintliche Bestechungsaffäre um Hercules aufarbeiten will.

Sie warf dem Sozialisten vor, sich politisch auf Kosten von Hercules profilieren zu wollen. „Es reicht jetzt, wir lassen uns nicht von den Sozialisten zum Sündenbock abstempeln und kaputt reden. Wenn Lissavetzky den spanischen Sport säubern will, soll er woanders anfangen – warum gerade in Alicante? Er will sich doch nur für den Wahlkampf in Madrid beliebt machen.“

Auch die Vereinigung der Geschäftsleute Alicantes mit ihren 23 Abteilungen und mehr als 4.000 Mitgliedern forderte, den Standort Alicante nicht kaputt zu reden.

Die Fans des Clubs haben für den 20. August eine Demonstration angesetzt, mehr als 5.000 Teilnehmer werden erwartet.

Lissavetzky hatte zuletzt vehement die Aufklärung der Bestechungsvorwürfe gegen Alicantes Hauptaktionär Enrique Ortiz gefordert.

Laut Enthüllungen der Zeitung "El País" hatte Ortiz den Torwart des CF Cordoba mit 100.000 Euro direkt geschmiert. Der zuständige Richter wertet die Beweise – geheime Telefonmitschnitte – allerdings als nicht zulässig. (SAZ; Foto: Facebook)

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