Hepatitis A und Gedächtnisverlust dank giftiger Muscheln

Die Muscheln stammten aus Peru und wurden in ganz Spanien ausgeliefert. 

Nachdem es in fünf Fällen in der Region Valencia zum Ausbrechen von Hepatitis A kam, mussten die Muscheln beschlagnahmt werden. 

Die Behörden ordnen die Infektionskrankheit den Muscheln zu. Bisher gibt es weitere 24 Fälle in der Region, bei denen ein klarer Bezug noch nicht hergestellt werden konnte. 

Gesundheitsminister Bernat Soria wies darauf hin, dass alle verseuchten Stumpfmuscheln bereits vom Markt genommen wurden, es aber nicht ausgeschlossen ist, ob Familien Ware tiefgefroren haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Region Valencia, in der bevorzugt diese Art von Muscheln konsumiert wird, von infizierten “tellinas” aus Peru Fälle von Hepatitis A melden muss. 1999 kam es zu 68 Erkrankungen; 100 Tonnen wurden beschlagnahmt. 

Vergiftete Jakobsmuscheln im Gourmet-Restaurant

Erst Anfang der Woche wurde in Galizien der Fall verseuchter Jakobsmuscheln bekannt. Ausgerechnet eine Sterne-Köchin war betroffen, die angeblich die Muscheln geordert haben soll. Die vergifteten Muscheln sorgten für Gedächtnisausfälle, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Die Starköchin wurde festgenommen, ist mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß. In diesem Zusammenhang kam es zu weiteren Festnahmen von vier Fischern, die die vergifteten Muscheln vertrieben haben sollen.