Helene Fischer vs. Kylie Minogue: Wer wird Echo-Star Nummer eins?

Moderiert wird die Verleihung wie im vergangenen Jahr von Schlagerstar Helene Fischer. Die Sängerin gehört auch selbst zu den Favoriten für den Musikpreis. Gleich dreimal ist sie nominiert, ebenso wie der Singer-Songwriter Passenger («Let Her Go») oder das Duo Macklemore & Ryan Lewis («Can’t Hold Us»). Übertragen wird die Show um 20.15 Uhr live im Ersten.

Auf der Bühne werden unter anderem Jan Delay, James Blunt und die Popmusikerin Birdy erwartet. Sängerin Kylie Minogue will ihre neue Single «Into The Blue» präsentieren. Die Fantastischen Vier planen zu ihrem 25. Bühnenjubiläum einen Rekord: In nur 250 Sekunden wollen die Stuttgarter Hip-Hopper («Die da!?!») 25 ihrer Titel spielen, wie die Echo-Veranstalter mitteilten. Auf dem Programm stehen auch die Sportfreunde Stiller, Peter Maffay und das Frauentrio Elaiza, das im Mai für Deutschland beim Eurovision Song Contest antritt.

Für die Organisatoren läuft nun der Countdown. Rund 250 Mitarbeiter bauen nach Angaben der Veranstalter Bühne, Tribüne, Licht und Technik in der Messe Berlin auf. Allein für die Lichttechnik würden rund 40 Kilometer Kabel verlegt, teilte eine Sprecherin mit. Im vergangenen Jahr war Helene Fischer in einem silberfarbenen Anzug über die Bühne geschwebt. Ihr Outfit diesmal blieb vorerst geheim. «Was Frau Fischer tragen wird, ist noch nicht bekannt», sagte die Sprecherin.

Mit dem Echo werden seit 1992 die erfolgreichsten Musikproduktionen geehrt. Die Nominierungen orientieren sich an den Verkaufszahlen. Vergeben wird die Auszeichnung in 28 Kategorien, zum Beispiel für den Hit des Jahres oder die erfolgreichste volkstümliche Musik. Im vergangenen Jahr hatten die Toten Hosen abgeräumt und bei sieben Nominierungen vier Preise gewonnen. Diesmal stehen einzelne Künstler oder Bands mit höchstens drei Nominierungen auf der Liste. Dazu zählen die Sportfreunde Stiller und das Duo Milky Chance aus Kassel, das zum Beispiel als Newcomer national gewinnen könnte.

Die umstrittenen Deutschrocker von Frei.Wild sagten ihre Teilnahme am Echo ab. Die Südtiroler Band war erneut für den Musikpreis nominiert worden. Im vergangenen Jahr waren sie nach Protesten von der Liste gestrichen worden. Mitbewerber hatten der Gruppe eine Nähe zur rechten Szene unterstellt, die Band hatte das bestritten.