München (ots) –

– Kalter Januar: Heizbedarf in der aktuellen Heizperiode vier Prozent höher als im Vorjahr
– 419 Gasgrundversorger erhöhen die Preise – rund 2,1 Mio. Haushalte betroffen
– Mehrkosten durch CO2-Abgabe: jährlich rund 119 Euro für Gas, 158 Euro für Heizöl

München (ots) – Der Januar war vergleichsweise kalt. Deshalb mussten Verbraucher*innen in Deutschland zwischen September 2020 und Januar 2021 rund vier Prozent mehr Energie fürs Heizen aufwenden als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden schwachen Weltkonjunktur sind die Energiepreise 2020 zum Teil deutlich gesunken. So zahlte ein Haushalt mit Gasheizung in der aktuellen Heizperiode trotz des höheren Heizbedarfs etwa so viel wie im Vorjahr.1;2)

Zuletzt stieg der Gaspreis (https://www.check24.de/gas/gaspreise/) jedoch deutlich – mehr als jeder zweite Gasgrundversorger hat zum Jahresanfang die Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen bei 419 Versorgern 6,5 Prozent und betreffen rund 2,1 Millionen Haushalte.3)

“Verbraucher*innen zahlen derzeit nicht zuletzt wegen der CO2-Abgabe Rekordpreise für Gas”, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. “Daher sollten sie aktiv werden und ihren Anbieter wechseln. Ein günstiger Alternativtarif spart im Vergleich zur teuren Grundversorgung rund ein Drittel der Kosten.”

Heizen mit Öl aktuell 24 Prozent günstiger als in der vorherigen Heizperiode

Heizölkund*innen profitieren stärker von günstigen Energiepreisen. Zwischen September 2020 und Januar 2021 zahlten sie 24 Prozent weniger fürs Heizen als im Vorjahreszeitraum.

“Seit dem Preistief im September ist der Heizölpreis allerdings um 41 Prozent gestiegen”, sagt Lasse Schmid. “Nicht zuletzt durch die neue CO2-Abgabe müssen sich Verbraucher*innen 2021 auf deutlich steigende Kosten bei Heizöl gefasst machen.”

Heizen mit Öl aktuell noch günstiger als mit Gas

Eine Musterfamilie, die ihr Reihenhaus mit Gas (https://www.check24.de/gas/) heizt, zahlte dafür von September 2020 bis Januar 2021 insgesamt 659 Euro. Eine Familie mit Ölheizung zahlte in diesem Zeitraum 525 Euro. Mit Öl heizen Verbraucher*innen in der aktuellen Heizperiode also knapp 20 Prozent günstiger als mit Gas.

Mehrkosten durch CO2-Abgabe: jährlich 119 für Gas, 158 Euro für Heizöl

Seit Januar 2021 werden für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) 25 Euro fällig. Ein Musterhaushalt mit 20.000 kWh Energieverbrauch zahlt durch die CO2-Abgabe 119 Euro (Gas) bzw. 158 Euro (Heizöl (https://www.check24.de/heizoel/)) pro Jahr mehr.

“Weil bei Heizöl mehr Emissionen anfallen als bei Gas, kommen auf Verbraucher*innen mit Ölheizung höhere zusätzliche Kosten zu”, sagt Lasse Schmid.

Bis 2025 steigt die CO2-Abgabe schrittweise auf 55 Euro je Tonne. Die Mehrkosten liegen dann bei 262 Euro (Gas) bzw. 347 Euro (Heizöl) jährlich.

Anbieterwettbewerb senkt Gaspreis – Gesamtersparnis von 170 Mio. Euro im Jahr

Tarife der alternativen Gasanbieter unterschreiten die allgemeine Preisentwicklung deutlich. Der intensive Wettbewerb unter den Anbietern führt zu sinkenden Gaspreisen. So sparten Verbraucher*innen innerhalb eines Jahres insgesamt 170 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).4)

Bei Fragen rund um den Gastarif beraten die CHECK24-Energieexpert*innen an sieben Tagen die Woche persönliche per Telefon oder E-Mail. Über das Vergleichsportal abgeschlossene oder hochgeladene Energieverträge sehen und verwalten Kund*innen im Haushaltscenter.

1)Heizbedarf: benötigte Menge an Heizenergie (Gas bzw. Heizöl) auf Basis der Gradtagszahlen (Differenz Rauminnentemperatur von 20 °C und dem jeweiligen Tagesmittelwert, wenn dieser unter der Heizgrenztemperatur liegt) des Deutschen Wetterdienstes (DWD); Musterfamilie mit Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas bzw. 2.000 Litern Heizöl im Referenzjahr 2011

Heizkosten ermittelt aus dem Heizbedarf und den Preisen für die entsprechende Menge Gas bzw. Heizöl der jeweiligen Periode. Quellen der Preisdaten: CHECK24-Gaspreisindex und esyoil GmbH

2)eigene Berechnung auf Basis eines Musterhaushalts mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh im Jahr 2011. Werte gerundet. Quellen: CHECK24-Gaspreisindex (https://www.check24.de/gas/gaspreise/#preisentwicklung), esyoil GmbH, Deutscher Wetterdienst (DWD)

3)die Liste mit aktuellen Erhöhern und Senkern finden Sie hier: https://ots.de/SIMpfm

4)Quelle: WIK-Consult, https://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

Über CHECK24

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kund*innen sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Sie wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken und Kreditvermittlern, über 300 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 10.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 75 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher*innen kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung.

CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale

Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission “Key Principles for Comparison Tools” enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt – unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice.

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Quelle: ots