Damit ist der Fall wohl geklärt: Spanien macht nicht nur Schulden und geht, wie Kanzlerin Merkel zuletzt erklärte, zu früh in Rente – jetzt gefährdet es auch noch das Leben der deutschen Salatesser!

Spanien hat angesichts drohender Exportverluste jedenfalls angekündigt, eine Untersuchung zuleiten. Das teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit.

Die Behörden im südspanischen Andalusien hätten sich mit zwei Agrarbetrieben in Verbindung gesetzt, aus denen die kontaminierten Gurken stammen könnten. Diese waren vom Hamburger Hygiene-Institut als Träger des Erregers identifiziert worden.

Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Gurken bei der Handhabe und Verarbeitung in Deutschland verunreinigt worden seien, erklärte das Madrider Ministerium. Um dies genau sagen zu können, müsse das Ergebnis der Nachforschungen abgewartet werden.

Die beiden untersuchten Betriebe befinden sich in den Provinzen Málaga und Almería.

Bislang starben drei Frauen in Deutschland nachweislich an den Folgen der Infektion. Nach dpa-Informationen gibt es bundesweit mehr als 700 Verdachts- und bestätigte EHEC-Fälle – die meisten davon in Norddeutschland.