Dabei sei es gelungen, mehrere rumänische Verbrecherorganisationen in Spanien zu zerschlagen, erklärte das Innenministerium am Donnerstag in Madrid. Der Großteil der 443 Festgenommenen sind demnach rumänische Staatsbürger.

Erst vor kurzem sei den Ermittlern eine Bande ins Netz gegangen, die sich auf Kreditkartenbetrug und die Manipulation von Geldautomaten in Spanien und in anderen europäischen Ländern spezialisiert hatte. Alleine bei diesem Einsatz seien 99 Menschen festgenommen worden, hieß es.

An den Geldautomaten wurden spezielle Aufsätze aufgesteckt, die sämtliche Daten der Kreidtkarten problemlos speichern konnten. Sofern die Karteninhaber ihre Geheimzahl nicht verdeckt eingegeben haben, konnten die Betrüger problemlos mit der gefälschten Karte Geld abheben. Die Polizei warnt seither, man solle seine Geheimzahl am Geldautomaten stets mit vorgehaltener Hand eintippen.