Gröhlender Melendi bringt Real-Präsident um Termin

Laut Augenzeugen hatte der bekannte asturianische Sänger nicht nur die Stewardessen beleidigt, sondern auch so viel Alkohol in sich hineingekippt, dass sich die übrigen Fluggäste extrem belästigt fühlten – unter ihnen der Präsident von Real Madrid, Ramón Calderón, der auf dem Weg zu Geschäftsterminen war. Als Melendi keinen Alkohol mehr bekam, begann er zu randalieren.

Der Kapitän der Iberia-Maschine traf nach anderthalb Stunden Flug schlieβlich die Entscheidung, umzukehren. Er wies darauf hin, dass die Maschine nicht aus technischen Gründen zurück nach Barajas geflogen sei, sondern schlicht und einfach, weil Melendi einen normalen Flug schier unmöglich gemacht hätte.

Der Flugkapitän versicherte, es sei das erste Mal in seiner beruflichen Laufbahn, dass er solch eine Entscheidung treffen musste. Der Sänger wurde von der Flughafenpolizei verhört und danach auf freien Fuß gesetzt. Der Sänger gab an, unter extremer Flugangst zu leiden, deshalb habe er sich vor Flugantritt Mut angetrunken.

Die Fluggäste wurden um 10 Uhr 30 mit einer anderen Maschine nach Mexiko geflogen – Reals Präsident zog es vor, in Madrid zu bleiben, er hatte seine Termine mittlerweile verpasst. Melendi soll sich mittlerweile bei sämtlichen Fluggästen entschuldigt und versichert haben, für die entstandenen Verluste aufzukommen. Ob er sich das gut überlegt hat? Immerhin könnte Real Madrid der Stürmer des Jahrhunderts durch die Lappen gegangen sein.