Grippe: Baby stirbt nach “schrecklichem Fehler” der Ärzte

Das Personal des Krankenhauses in Madrid habe einen "schrecklichen medizinischen Fehler" gemacht und das Baby namens Rayan intravenös ernährt statt mit einer Magensonde über die Nase, teilte der Direktor des Krankenhauses mit.

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Kurz nach Entdecken des Fehlers habe das Personal noch vergeblich versucht, das Blut des Kindes zu reinigen. "Das Krankenhaus übernimmt die volle Verantwortung", sagte der Direktor.

Das Baby war Ende Juni in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt auf die Welt geholt worden, weil sich der Zustand seiner Mutter drastisch verschlechtert hatte.

Die 20-jährige Marokkanerin starb am Tag nach der Geburt an der Schweinegrippe, hatte ihr Kind jedoch nicht angesteckt. Sie war das erste Todesopfer der Influenza in Spanien.

Die Familie der der Toten hatte unmittelbar nach dem Tod Zweifel an der Version der spanischen Ärzte geäußert. Diese hatten behauptet, die 20-Jährige habe an Asthma gelitten, was die Behandlung erschwert habe. Die Familie behauptete, dass ihre Tochter keinesfalls Asthma gehabt habe.

Mittlerweile starb in Spanien noch ein 41-jähriger Mann an dem Virus A (H1N1). (SAZ/AFP)

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