Der Oberste Gerichtshof verringerte die Dauer der Haftstrafen, zu denen das Quartett in erster Instanz verurteilt worden war, um mehr als die Hälfte. Ein fünfter Angeklagter wurde freigesprochen.

Die Richter begründeten ihre Entscheidung nach Presseberichten vom Donnerstag damit, dass das Gerichtsverfahren sich über acht Jahre hingezogen habe. Dies sei unzumutbar und unverhältnismäßig.

Das Gericht setzte die Haftstrafen für zwei ETA-Mitglieder von jeweils sieben auf drei Jahre herab und für die anderen beiden Angeklagten von sechs auf zwei Jahre. Die drei Männer und eine Frau hatten für die ETA Waffen gehortet, Informationen über mögliche Anschlagsziele beschafft und neue Mitglieder angeworben. (SAZ, dpa; Foto: El Mundo)