Glorreiche Sieben: Valencia feiert Ponce, El Juli und Castella

Am Sonntag dann hielten die Stierkämpfe in Valencia, was sie versprachen – es war ein großes Fest. Aber Villa musste zur gleichen Zeit Fußball spielen (Valencia siegte 2-0), Star-Zuschauer des Abends war Valencias Ministerpräsident Francisco Camps.

So verpasste Villa den Triumph zweier Matadore, die derzeit zu den besten der Welt gehören: Sebastian Castella und El Juli wurden auf Schultern aus der Arena getragen.

Zuvor hatten sie im Regen ihre Anwartschaft auf den Thron hinter José Tomas geltend gemacht, sollte Ponce einmal abtreten. Am Freitag bereits hatte Castella geglänzt, aber er konnte den Stier nicht auf Anhieb töten – so blieb ihm ein Triumph versagt. El Juli wurde zum besten Matador der Fallas-Kämpfe 2010 gekürt.

Gleich sieben Matadore feierten am Sonntag das 20-jährige Jubiläum Ponces als Stierkämpfer, sie schritten in die altehrwürdige Stierkampfarena Valencias wie die Glorreichen Sieben.

Und glorreich waren auch die Kämpfe von Morante de la Puebla, El Fandi und Ponce selbst. Nur José Manzanares hatte Pech mit seinem trägen Stier, Cayetano fiel wirkte dagegen recht unmotiviert – das Publikum ertrug es in der ausverkauften Arena zum Abschluss des grandiosen Abends mit Fassung. Insgesamt ein würdiger Abschluss der Fallas-Woche in Valencia.

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Foto: efe