Giorgio Armani: Für Mode alles geopfert – Erfolg macht einsam!

Giorgio Armani hat es in seiner Karriere unter die ganz Großen im Modebusiness geschafft. Abstriche waren dabei unausweichlich – vor allem in Sachen Privatleben.

„Für die Mode habe ich alles andere geopfert“, verrät der 76-Jährige gegenüber ‚Elle‘. Im Jahr 1975 legte der Italiener mit seinem eigenen Unternehmen den Grundstein für sein Imperium, das unter seinem Namen zu einem der größten Modehäuser der Welt avancierte und sich heute in seinem alleinigen Privatbesitz befindet.

Doch Erfolg macht einsam, weiß Armani. Das Problem: Die Leute glaubten, man habe keine Zeit, sich mit ihnen zu treffen, weil man zu beschäftigt ist. Doch im Gegenteil: „Abends sitze ich in Gesellschaft meiner beiden Katzen zu Hause vor dem Fernseher. Und niemand ruft mich an.“

In seinem Metier habe sich derweil viel verändert. Vor allem die Entwicklung der Frau sieht Armani positiv. „Sie haben sich ihren Platz in der Welt erkämpft. Heute müssen sie sich kein Jackett mehr überziehen, um ihre Autorität zu beweisen“, betont der zweifache ‚Bambi‘-Preisträger. Doch Armani gibt zu bedenken, dass Frauen noch immer Mode brauchen, „die ihr Lebensgefühl steigert, sie in höhere Sphären rückt“, ergänzt der Designer.