26 Minuten lang legten seine Münchner Bayern los wie die Feuerwehr, Luca Toni gewann seinen Zweikampf des Abends, als er – ohne sich großartig strecken zu müssen – höher sprang als zwei Spanier vor ihm. 1-0, alles sah nach einem leichten Sieg für die Bayern gegen Getafe im Viertelfinale des UEFA-Pokals aus.

Aber dann zeigte Getafe mit mutigen Angriffen, warum der Vorortclub aus Madrid mittlerweile auf Platz 13 der Vereins-Weltrangliste liegt – nur einen Platz hinter den großen Bayern.

250 Plätze hat Getafe in den vergangenen drei Jahren aufgeholt, zwei spanische Pokalfinale in Folge und UEFA-Cup-Siege gegen Tottenham, Anderlecht und Lissabon haben Getafe in der Rangliste klettern lassen. Kommt nun auch noch ein Halbfinale im UEFA-Cup dazu?

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Fakt ist, dass es am Ende doch noch 1-1 hieß, weil die im Münchner Dauerregen immer müder werdenden Bayern in der 90. Minute Getafe einfach so lange aufs Tor schießen ließen, bis der Ball endlich drin war. Mit einem schönen Heber versenkte Contra den Ball im Tor. Zuvor schon köpfte Getafe den Ball nur an den Pfosten, nachdem Olli Kahn eine Flanke unterlaufen hatte.

Und jetzt wird es ganz schwer für die Bayern, im Rückspiel in einer Woche das Halbfinale zu erreichen. Wer hätte das gedacht?

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