Geldwäsche, Korruption, Gewalt: Top-Drogenboss verhaftet

Der Kolumbianer gilt als einer der meistgesuchten Drogenbosse der Welt. Die spanischen Behörden hätten dabei eng mit der US-Drogenbehörde DEA zusammen gearbeitet. 

Die amerikanische Justiz hatte den 47-Jährigen "Beto el Gitano" (Beto der Zigeuner) per internationalem Haftbefehl gesucht und eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

Nach Angaben des US-Außenministeriums werden Vallejo Guarín Gewaltverbrechen, Geldwäsche und Korruption zur Last gelegt. 

Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida beschuldigte den Kolumbianer 2001 demnach, in den 90er Jahren eine Hauptfigur im Kokain-Schmuggel in die USA gewesen zu sein. 

Der Drogenhändler sei zunächst in der Nähe von Barcelona untergetaucht. Um sich seiner Verhaftung zu entziehen, habe er sich anschließend unter falschem Namen in verschiedenen Luxushotels in Europa und Venezuela versteckt, heißt es auf der Internetseite des US-Außenministeriums weiter.