Gefährliches Spielzeug, unsichere Autos: Spanien EU-Spitze

1.993 unsichere Produkte wurden an das EU-Schnellwarnsystem RAPEX gemeldet, 7 Prozent mehr als 2008, teilte EU-Verbraucherkommissar John Dalli in Brüssel mit. Am häufigsten wurden Kinderspielzeuge und Kleidung beanstandet, danach folgen mit etwas Abstand Fahrzeuge und Elektrogeräte. Der weitaus größte Anteil kam erneut mit 60 Prozent aus China.

Grund für den neuerlichen Anstieg der Meldungen sei aber nicht, dass mehr gefährliche Produkte auf den europäischen Märkten seien, hieß es. Vielmehr seien die Überwachungssysteme der Mitgliedstaaten und die Zusammenarbeit mit Drittstaaten besser geworden. Die meisten gefährlichen Produkte meldete Spanien (220), gefolgt von Deutschland (187) und Griechenland (154).

Gleichzeitig stellte die EU-Kommission eine Marktstudie aus 13 EU-Ländern vor, der zufolge ein Fünftel der Kinderspielzeuge nicht den Sicherheitsstandards entspreche. Die meisten davon hatten Probleme mit der Mechanik.

"RAPEX ist in den vergangenen sechs Jahren zu einem Beispiel für die Effizienz von EU-weiter Zusammenarbeit in diesem Bereich geworden", sagte Dalli.

Zudem zeigten die Unternehmen ein höheres Verantwortungsbewusstsein und nähmen gefährliche Waren schneller vom Markt. Auch nutze die Wirtschaft das für sie eigens entwickelte Schnellwarnsystem systematischer. (SAZ, dpa)

WETTERKARTE SPANIEN: Hier klicken

NEU: Gratis-Anzeigen in Spaniens Allgemeiner Zeitung

NEWS aus Spanien: Politik, Wirtschaft, Sport, Promis, Wetter, Vermischtes

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!

#{fullbanner}#

Foto: SAZ