Sieben Seeräuber wurden festgenommen. Wie das Madrider Verteidigungsministerium am Wochenende mitteilte, hatte das Docklandungsschiff „Galicia“ der spanischen Kriegsmarine von der Einsatzzentrale den Befehl erhalten, das Piratenboot mit einem Schuss auf den Motor zu stoppen.

Die Seeräuber erwiderten das Feuer. Daraufhin versenkten die Spanier deren Schiff. Die Marinesoldaten brachten die Geisel in Sicherheit und machten die Piraten dingfest.

Die Französin war mit ihrem Mann im Indischen Ozean mit ihrem Katamaran „Tribal Kat“ unterwegs gewesen. Das Ehepaar geriet am Donnerstag in die Gewalt der Piraten. Der Mann wurde von den Geiselnehmern möglicherweise bereits bei der Kaperung der Jacht ermordet.

Die „Galicia“ gehört zum EU-geführten Einsatz „Atalanta“ zur Piratenbekämpfung am Horn von Afrika. Das leere Segelboot war laut der Atalanta-Zentrale am 8. September von der deutschen Fregatte „Bayern“ vor der Küste des Jemens gefunden worden.