Madrid habe die Vorstöße jedoch zurückgewiesen, teilte die spanische Außenministerin Trinidad Jiménez am Montag im staatlichen Fernsehen TVE mit. Die Libyer müssten selbst einen Prozess der nationalen Versöhnung einleiten und einen funktionsfähigen Staat aufbauen.

Die Ministerin wies den Vorwurf zurück, die internationale Gemeinschaft messe in den Konflikten in Libyen und Syrien mit zweierlei Maß. "In Syrien tut man genau dasselbe wie in Libyen", betonte Jiménez. "Wir haben verlangt, dass die Angriffe auf die Bevölkerung aufhören. Darauf muss die Regierung eingehen. Wir werden nun sehen, wie die Armee reagiert."

Die internationale Gemeinschaft räume Damaskus die gleichen Fristen ein wie dem Gaddafi-Regime in Libyen. (SAZ, dpa; Foto: Casa Real)