Ein Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im November 2008 auf der Ferieninsel Fuerteventura mit einem langen Messer auf sein Opfer eingestochen hat.

Wie aus dem Urteil hervorging, war der Hintergrund der Tat ein mehrere Jahre zurückliegender Streit zwischen den beiden Männern.

Der Angeklagte habe eine Gaststätte im Ferienort Costa Calma im Süden von Fuerteventura betreten, weil er wusste, dass sein Opfer sich dort aufhielt.

Ohne ein Wort zu sagen, habe er seinen Landsmann in den Hals und den Kopf gestochen. Die Richter stuften die Tat als Mordversuch ein.

Die Verteidigung war dagegen von Körperverletzung ausgegangen. Nach dem Urteil muss der Messerstecher dem Opfer ein Schmerzensgeld von rund 4.500 Euro zahlen.