Fritzl: Ich bin kein Monster, sonst hätte ich sie doch getötet!

"Ich bin kein Monster!" Josef Fritzl versucht, Sympathien zu erwecken. Und wie er das tut.

In seinem ersten Verhör durch die Staatsanwälte sagte er zur Begründung: "Ich hätte sie schließlich alle töten können – und niemand hätte es gemerkt. Ich hätte den Keller einfach zumauern können."

Fritzl ist der Meinung, dass er von den Medien, das ihn "Monster von Amstetten" taufte,  ungerecht behandelt wird. Man sollte ihm dankbar sein dafür, dass er seine Tochter Elisabeth (42) und die gemeinsamen Kinder Kerstin (19), Stefan (18) und Felix (6) am Leben gelassen hat.

Fritzl wörtlich: "Kerstin würde doch gar nicht mehr leben, wenn ich nicht gewesen wäre. Ich habe sie schließlich ins Krankenhaus gebracht."

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Fritzls Anwalt: Es geht ihm gut

Am Freitag wird Fritzl vor einem Richter aussagen. Wann welche Anklage erhoben wird, ist unklar. Sein Anwalt plädiert weiter auf Schuldunfähigkeit aufgrund einer geistigen Krankheit.

Wie Zeugen berichten, geht es Fritzl in Untersuchungshaft recht gut. Seine Zelle verlässt der frühere Eltroingenieur nach wiederholten Morddrohungen seiner Mithäftlinge allerdings nicht.

Fritzls Anwalt Mayer: "Ich glaube, dass Fritzl krank ist. Niemand, der gesund ist, hat Sex mit seinen eigenen Kindern. Der 73 Jahre alte Fritzl hat sich derweil in seiner Zelle in St. Pölten verschanzt und weigert sich, den Gefängnishof zu betreten – seine Mithäftlinge haben ihm angedroht, ihn umzubringen. Wie sein Anwalt berichtet, geht es ihm ansonsten gut.

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