Flugstreik Spanien: Madrid, Gran Canaria und Barcelona frei

Der reguläre Flugverkehr kann aber noch nicht ohne weitere Verzögerungen wieder aufgenommen werden. Die Fluggesellschaften müssen erst ihre Flugpläne neu erstellen und Piloten, Kabinenpersonal und die Passagiere darüber informieren.

Etwa 90 Prozent der rund 2.300 spanischen Fluglotsen hatten am Freitagnachmittag spontan die Arbeit niedergelegt, um gegen Regierungspläne für Arbeitszeitverlängerungen zu protestieren.

Der spanische Luftraum wurde daraufhin fast vollständig gesperrt. Hunderte Flüge fielen aus, mindestens 250.000 Passagiere saßen nach Angaben der Flughafenbetreiber fest.

Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero stellte die Luftraumkontrolle vorläufig unter die Aufsicht der Armee.

Erstmals seit mehr als 30 Jahren rief die spanische Regierung den Alarmzustand aus. Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba drohte nach einer Krisensitzung der Regierung, die Streikenden wegen Ungehorsams vor militärische Strafgerichte zu stellen.

Die Ausrufung des Alarmzustands erfolgte zum ersten Mal seit dem Ende des Franco-Regimes im Jahr 1975.(SAZ, afp; Foto: Iberia)

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